Delphine als Therapeuten(©pixabay) (Bildquelle: (©www.pixabay.com))
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Delphine als Therapeuten
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Flipper, der Therapeut

Obwohl wissenschaftlich und medizinisch umstritten, werden weltweit Delphine als Therapietiere eingesetzt. Hauptsächlich um kranke Kinder zu heilen.

Delphine gelten schon seit der Antike als Freunde und Retter der Menschen. Schon der römische Gelehrte Plinius der Ältere - er verfasste auch ein enzyklopädisches Werk der Naturkunde - wusste darüber zu berichten. Alte griechische Schriften erzählen, dass Delphine in Seenot geratene Boote in sichere Häfen führten und Menschen vor dem Ertrinken retteten. Selbst das Film-Mekka Hollywood setzte den Delphinen mit der Fernsehserie „Flipper" ein zumindest filmhistorisches Denkmal.

Seit den 50er Jahren beschäftigt sich die Forschung mit dem Phänomen der Menschenfreundlichkeit dieser Meeressäugetiere, die zur Gruppe der Zahnwale gehören. John Lillys studierte als Erster auf der Insel St. Thomas das Zusammenleben von Menschen und Delphinen.

Wirkung auf den Menschen

Die Sprache der Delphine, das typische Schnattergeräusch ist zwar noch nicht decodiert worden, doch die Auswirkung des Kontaktes von Delphinen auf den Menschen soll durch zahlreiche Studien erkennbar sein. Horace Dobbs und Dave Nathanson haben in Florida Delphintherapien entwickelt und ihre Wirksamkeit ausführlich beschrieben. Im Mittelpunkt dieser Erkenntnisse steht die Annahme, dass der Kontakt mit Delphinen bei den Menschen zu einer erhöhten Ausschüttung von Serotonin und Endorphinen führt. Diese beiden Neurotransmitter werden auch als Glückshormone bezeichnet.

Die Forscherin Ryan De Mares schrieb im Jahr 2000 darüber: „Menschen, die Gelegenheit hatten, mit Delphinen zu schwimmen, berichten von einer Öffnung, intensivierter Wahrnehmung, einem Gefühl der Liebe und Verbundenheit, von angenehmen Gedankenflüssen, Inspiration, einem verstärkten Körpergefühl und vor allem von tiefer Entspannung".
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Gerhard Klinger

Den vollständigen Artikel können Sie in Ausgabe Nr. 4 des Ja Magazins lesen.


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