Teils heiter, teils wolkig (Bildquelle: Ron and Joe/Shutterstock.com)
Ron and Joe/Shutterstock.com
Teils heiter, teils wolkig

Teils heiter – teils wolkig

Es ist nicht so einfach, wieder Boden unter die Füße zu kriegen, wenn Pluto einem den mottenzerfressenen fadenscheinigen Teppich unter den Füßen wegzieht.

Da hatten wir im Saturnjahr (2014) wenigstens die Gelegenheit, uns zu überlegen, wo wir eigentlich stehen (oder eben liegen, so ohne Teppich und auf der Nase) und hin galoppieren wollen. Ja, es ging öfters ans Eingemachte, und Einsichten überfielen uns manchmal schon nur, weil wir den Gürtel so eng schnallen mussten, dass das Gehirn unter Sauerstoffmangel litt. Das stimmt zwar auch euphorisch, ist aber auf Dauer ungesund.


Liegenbleiben ist nicht drin

Gut also, dass wir nun im Jupiterjahr stehen, denn liegenbleiben ist nicht drin. Schließlich will man jetzt nach den Sternen greifen und dazu braucht es Boden unter den Füßen, mit oder ohne Teppich, sonst wachsen wir in die Breite, statt in die Höhe. Stehen wir also auf oder machen wir noch besser einen Kopfstand, was Uranus und seiner wilden Widder-Schwingung entgegenkäme. Nichts inspiriert bekanntlich mehr als wenn sich die Sicht verändert. Der Kopf wird zudem gut durchblutet und die Sternchen stellen sich ganz von selber ein.

Ich strample noch ein bisschen in der Luft herum, doch ich fühle, die Tage des Erbsenzählens sind gezählt – oder hoffe es zumindest. Den Gürtel habe ich vorsorglich gelöst.

Tina Peel
www.astro-lebensberatung.ch


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